| ausführliche Information | ||
Ein Projekt zum Nachmachen:
Die Österr. Naturschutzjugend Haslach will genau wissen, wie sich der Bestand
an Rauch- und Mehlschwalben im Raum Haslach entwickelt. Seit 1980 wird eine
genaue Aufzeichnung aller bebrüteten Schwalbennester in den Dörfern Damreith,
Oedt, Hörleinsödt, Hinternberg und Hartmannsdort (alle im Nahbereich um Haslach)
durchgeführt.

Welche Ziele wollen wir damit erreichen?
Aussagen über die
Entwicklung des Schwalbenbestandes aufgrund jährlicher Zählungen der Brutpaare.
Überprüfung der Auswirkungen
von künstlichen Nisthilfen und Schwalbentümpeln.
Verständnis der Dorfbewohner
für unser Schwalbenschutzprogramm durch regelmäßigen Kontakt, Information und
Einbindung in die Zählarbeit.
Information über unsere
Glücksbringer und Anregung zu ähnlichen Projekten durch gezielte Medienarbeit
(Berichte in Regionalzeitungen; Sendungen in Hörfunk und Fernsehen).
Das Schwalbenprojekt der önj Haslach wurde durch Mag. Birgit Kaffenda im Rahmen
einer Diplomarbeit bearbeitet.
![]() |
![]() |
Beispiele aus dem Böhmerwald
Das (Böhmer-)Waldschaf

Das Waldschaf ist ein direkter Nachkomme des Zaupelschafes und zählt damit zu
den ältesten Schafrassen Mitteleuropas. Es ist ein kleines bis mittelgroßes,
feingliedriges Schaf. Die Wolle ist eine typische Mischwolle, langhaarig und
reich an Wollfett (Lanolin). Damit hat sich das Waldschaf ideal an die hohen
Niederschläge in der Böhmerwaldregion angepaßt. Ein besonderes Kennzeichen dieser
alten Rasse ist ihre Fruchbarkeit. Ein Schaf lammt meist zweimal pro Jahr, Zwillingsgeburten
sind häufig. Die hohe Vermehrungfreudigkeit und die besondere Fleischqualität
machen das Waldschaf auch heute noch konkurrenzfähig.
link zu: Erhaltungsprojekt Waldschaf,
Textilwerkstatt Haslach
Das Rote Höhenvieh

In viele lokale Typen unterteilt, läßt sich das Rote Höhenvieh auf ein rot bis
rotbraun gefärbtes Rind der Kelten zurückführen. Es zeichnet sich durch gute
Futterverwertung, leichte Abkalbung, hohe Fruchtbarkeit und hohe Fleischqualität
aus. Damit ist es ein ideales Rind zur Mutterkuhhaltung. Das Rote Höhenvieh
ist ein genügsames und robustes Rind. Es ist deshalb besonders für die rauhe
Böhmerwaldregion geeignet.
Projektziele:
Erhaltung gefährdeter
regionaler Haustierrassen als Genreserven.
Verwendung verschiedener
Rinderrassen zur Landschaftspflege auf gefährdeten Grünlandzonen.
Aufbau rassebezogener
Produktvermarktungsprogramme (Fleisch, Milch, Wolle) für die Gastronomie und
den Privatverbraucher in der Region.
link zu: Rotes Höhenvieh in Deutschland
Böhmische Gans, Goldsprenkelhuhn
Böhmische
Gans, Goldsprenkelhuhn
Ein Weg wird zum Naturerlebnis
Die sonst übliche Bezeichnung Natur-Lehr-Pfad ist bewußt vermieden, denn
lehren entspricht nicht den Absichten der Wegbereiter. Die Besucher sollen die
Natur mit all ihren Sinnen wahrnehmen und erleben. Wir sehen, hören, riechen,
schmecken und fühlen oft nur Gegenstände, die von Menschen und Maschinen stammen.
Entlang des Natur-Erlebnis -Weges sollen im konkreten Naturerleben unsere Sinne
aktiviert werden und wieder Kontakt zu unserer natürlichen Umwelt finden.
Einige Beispiele:
Wie sieht das Leben im
Ameisenhaufen aus?
Spannungsfeld Jagd und
Ökologie in der Nähe der Wildfütterung.
Der Lebenslauf einzelner
Baumarten (Alter, Höhe, Durchmesser)
Der Fluß, die Steinerne
Mühl, und seine Lebewesen (Quelle, Mündung, Wasserführung; Fischarten, Wasserinsekten,
Amphibien)
Entstehung einer Felsformation
- Wollsackverwitterung
weitere Projektinformation und das Buch "Natur-Erlebnis-Weg" bei der önj Haslach

Der Böhmische
Enzian ist ein gefährdetes Naturjuwel
Die önj Haslach setzt sich für die Erhaltung der seltenen Pflanze ein
Seit 1988
ist die önj Haslach dem Böhmischen Enzian (Gentianella bohemica), einer typischen
Blütenpflanze des Böhmischen Massivs auf der Spur...
weiter
![]() |
|
|||||||||||||||||
![]() |
Wolf | |||||||||||||||||
|
|
![]() |

"Die Torf-Au
ist ein letztes Beispiel für die einst so verbreiteten artenreichen
Feuchtwiesen der Mühlviertler Täler , von denen nach den Meliorationen
der letzten Jahrzehnte nichts übrig blieb!"
(Univ.-Prof. Dr. Robert Krisai)
Flora und Vegetation
In der Torf-Au ist sie also noch aufzufinden - die ganze Vielfalt der einst
mühlviertel-typischen Kristallinflora. In Abhängigkeit von unterschiedlichem
Feuchtegrad, Nährstoffangebot und Nutzungsregime hat sich - oft kleinräumig
verzahnt - ein Mosaik aus Auwiesen, Bürstlingsrasen, Niedermooren, Braunseggensümpfen,
Feldgehölzen, Bruchwäldern und Auresten erhalten.
Vogelwelt
Bisher konnten in der Torf-Au 65 Vogelarten nachgewiesen werden. Von den 103
derzeit in Österreich gefährdeten Brutvogelarten (als gefährdet gelten ca. 50%
aller Brutvogelarten Österreichs) dient die Torf-Au 11 Arten als Brutraum, Jagdrevier
oder Raststation während des Frühlings- bzw. Herbstzuges. Das bedeutet, daß
jede zehnte bedrohte Vogelart dieses Feutgebiet als "ökologischen Stützpunkt"
nutzt und zum Überleben benötigt.
Schmetterlinge
Lebensraumvielfalt und Strukturreichtum der Torf-Au sind auch für die beeindruckend
hohe Anzahl von Schmetterlingsarten verantwortlich. Es konnten rund 400 Großschmetterlingsarten
(Macrolepidoptera) nachgewiesen werden. Der überwiegende Teil davon ist als
sehr selten zu bezeichnen; 18 Arten sind laut "Roter Liste" in ihrem Bestand
akut gefährdet.
Flußperlmuschel
Die Flußperlmuscheln zählen zu den am stärksten gefährdeten Tierarten Österreichs
und stellen höchste Ansprüche an ihren Lebensraum und an die Qualität des Wassers.
Mit bis zu 130 Jahren können sie ein außerordentliches Lebensalter erreichen.
In der Großen Mühl bei der Torf-Au gibt es sie noch die Flußperlmuschel und
wird hier von der önj Haslach wissenschaftlich erforscht und geschützt.
Berdetschläger Bauernmühle
Ein Kulturgut mit Zukunft - inmitten einer wunderbaren Landschaft!
link: Torf-Au und Berdetschläger Bauernmühle
Publikation:
"Die Torf-Au mit der Berdetschläger Bauernmühle, Kulturlandschaft der besonderen
Art" - bestellen
Sie haben diese Seite über eine Suchmaschine gefunden oder sie wird nicht richtig angezeigt - hier geht es zu unserer Hauptseite!