Archiv - Aktuelles

Der Luchs ...

 

Ausstellungseröffnung:
„Ich der Luchs – die geheimnisvolle Waldkatze“


Einladung zur Eröffnung der Ausstellung „Ich, der Luchs – die geheimnisvolle Waldkatze“
am 31.10.2007 um 19:00 im Ursulinenhof Linz.
19:00 Begrüßung durch Josef Limberger, Obmann des OÖ. NATURSCHUTZBUNDes
19:15 Mag. Thomas Engleder, ÖNJ Haslach Vortrag: „Situation des Luchses in OÖ“
19:30 Mag. Christopher Böck, Landesjagdverband Vortrag: „Wanderkorridore für Wildtiere“
19:40 Eröffnungsworte von Dr. Josef Hartl Stv. Leiter der Naturschutzabteilung
19:45 Eröffnungsworte von Doris Eisenriegler 3. Präsidentin des Oö. Landtags
Anschließend Besuch der Ausstellung.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

Die Ausstellung ist von
30.10.2007 – 10.11.2007
im Ursulinenhof Linz zu besichtigen.


2007 - ein gutes Jahr für den Habichtskauz

 

Die Wiederansiedlungsprojekte für den Habichtskauz im Böhmerwald waren heuer besonders erfolgreich. Sowohl im Nationalpark Bayerischer Wald als auch im tschechischen Nationalpark Sumava konnten viele Käuze freigelassen werden.

Besonders erfreulich sind zwei nachgewiesene Freilandbruten auf bayerischer Seite. Die natürliche Waldentwicklung in den Nationalparks bietet zunehmend optimale Habichtskauzbrutplätze. Im österreichischen Böhmerwald konnte das Nistkastenangebot heuer auf insgesamt 15 erweitert werden.


Urwald und herrliche Aussichten
- der Boubín im Böhmerwald

 

Der Böhmerwald hat ein besonders großes Naturerbe. Vor allem unsere südböhmischen Nachbarn haben wahre Perlen in ihrer Obhut, wie z.B. den Urwald am Berg Boubín. Seit kurzer Zeit gibt es auf dem Gipfel des 1.362 m hohen Berges auch einen Aussichtsturm aus Holz, der herrliche Ausblicke ermöglicht. Wenn Sie nun neugierig geworden sind, dann haben wir hier für Sie weitere Informationen zusammengestellt und laden Sie dazu ein, dieses schöne Wanderziel im Böhmerwald zu erkunden.

Buch: "Urwald Boubín - das Nationalreservat und seine Geschichte" von Michal Šíp


Eröffnung ...
des Naturerlebnisweges "Welset Pühret"

 

Neu gestaltet wurde der beliebte Naturerlebnisweg in Haslach. Viele waren an der Realisierung beteiligt und haben mitgeholfen, diesen beliebten Wanderweg (4 km) attraktiv und nach neuesten pädagogischen Grundlagen zu gestalten. Wir möchten alle Interessierten zu einem kleinen Fest herzlich einladen. Die Eröffnung findet in Kooperation zwischen Gemeinde und önj Haslach am

Samstag, 8.September 2007,14 Uhr,
an Ort und Stelle (Welset Pühret)

statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen oder wenn Sie den Naturerlebnisweg bei einem Ihrer nächsten Spaziergänge wählen und warten gespannt auf Ihre Rückmeldung.


Unterkagerer sunnseitn + sunnseitn Gespräche

 

Sa, 8. September 2007, 19:00 Uhr im TUK Haslach
sunnseitn Gespräche: "Wieviel Mensch verträgt der Böhmerwald?"

So, 9. September 2007, ab 13:00 am Unterkagererhof
sunnseitn 2007

mehr Infos unter www.oenj.at und www.sunnseitn.org


Nachwuchs...

... in der Stadl-Au

bei Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Wiesenpiper, Neuntöter & Co
(Fotos von H.Pfleger - mit bestem Dank ;-)


... in Haslach gibts am Storchenhorst 3 Junge


... und auch der Nachwuchs bei den Uhus ist heuer insgesamt erfreulich





Hallo Storch - war ein voller Erfolg



Nationalpark Sumava

 

Aktuelle Berichte aus dem Nationalpark Sumava finden Sie in der Zeitschrift des Nationalparks auf Tschechisch.

Auf Deutsch finden Sie Beiträge hier
(Auszüge aus der bayerischen Nationalparkzeitschrift "Unser Wilder Wald").
Winter 2006/07, Tief drin im Böhmerwald
Winter 2005/06, Der Nationalpark Sumava wird 15 Jahre alt
Sommer2005, Sommer im Nationalpark Sumava


Willkommen im Nationalpark und Landschaftsschutzgebiet Sumava/Böhmerwald (Übersichtkarte).


Luchs

 

Ich der Luchs - geheimnisvolle Waldkatze; Ausstellung im ehemaligen Zierlingerhaus auf der Stelzen in Haslach (nähe Apotheke); geöffnet nach Vereinbarung unter 07289-73038 oder 07289-71493.

Rückkehr auf leisen Pfoten - der Luchs im Böhmerwald und im Alpenraum
Do, 30.11.2006, 9:30 - 18:00 Uhr, Haslach, Veranstaltungszentrum Vonwiller
Luchstagung mit dem Schwerpunkt Mensch & Luchs, Akzeptanz, Dialog
Zielgruppe:
Naturschutzinteressierte, Jäger, Naturwacheorgane, Interessierte (kein Teilnahmebeitrag)
Eine Veranstaltung der OÖ Akademie für Umwelt und Natur in Kooperation mit OÖ Landesjagdverband, Regierung von Niederbayern und önj Haslach.

Nachbereitung der Veranstaltung


Birkenmaus - der Winterschlaf beginnt

 

Auch dieses Jahr waren wir wieder einem sehr seltenen Böhmerwaldbewohner auf der Spur - der Birkenmaus. Ein weiterer Birkenmausnachweis gelang abermals B.Roth in Grünwald. Die Birkenmaus ist zu erkennen an dem dunklen Aalstrich am Rücken und dem sehr langen Schwanz.

Ab Oktober beginnt für die Birkenmaus wieder der 8monatige Winterschlaf ... Gute Nacht! ;-)


Schwalben - Reisevorbesprechung

 

Bei einem Ausflug zu unseren südböhmischen Partnern Mitte September 2006 konnten wir wieder viele Böhmerwald-Schönheiten entdecken.

Eine besondere Beobachtung war eine riesige Ansammlung Mehlschwalben in Arnostov/Ernstbrunn. Hier gabs für die Schwalben eine letzte Rast, bevor es ab geht ins Winterquartier nach Afrika.


Luchs & Storch als Attraktion

 

Beim internationalen Webermarkt Haslach am 22. und 23. Juli 2006 gabs
großes Interesse für Luchs & Storch.

Die Luchs-Ausstellung und die Storchenbeobachtungsstelle der önj Haslach waren sehr gut besucht..

     

Wildnis wagen ... mit der önj Haslach

Beim Haslacher Ferienspiel gabs heuer eine abenteuerliche Reise durch die Wildnis vor der Haustür ... mit krönendem Abschluss: Knackerbraten auf der Öko-Insel ;-)

Zwei Jungstörche in Haslach

 

2006 ist wieder ein erfolgreiches Storchenjahr am Haslacher Horst. Zwei junge werden großgezogen.

Wenns mit dem flügge-werden noch klappt, dann sind in den vergangenen 11 Jahren insgesamt 23 Jungstörche in Haslach groß geworden.


Ich der Luchs - geheimnisvolle Waldkatze

 

Im Rahmen des Luchsprojektes bietet die önj Haslach - Natur ohne Grenzen eine Schulstunde zum Thema Luchs an. Zielgruppe sind Kinder der 4. und 5. Schulstufe in den Bezirken Rohrbach, Urfahr und Freistadt. Bei Interesse melden sie sich bitte unter luchs(et)boehmerwaldnatur.at

Bis Dezember 2006 läuft in Haslach (Stelzen, Nähe Apotheke) die Ausstellung "Ich der Luchs - geheimnisvolle Waldkatze" mit umfassenden Informationen rund um die heimliche Waldkatze. Besichtigung + Führung nach Vereinbarung.


Wachtelkönig - ihre Mithilfe ist gefragt

 

Der Wachtelkönig (Crex crex) ist eine weltweit vom Aussterben bedrohte Vogelart, die bei uns vor allem entlang der südböhmischen Grenze in extensiv genutzten Wiesen vorkommt. Sehr auffällig ist der weit zu hörende Doppelruf des Wachtelkönigs - ein lautes "kräärk-kräärk" (vor allem Nachts, aber auch unter Tags). Sollten Sie einen Wachtelkönig hören, melden sie uns das bitte hier. Weitere Infos zum Wachtelkönig finden sie unter www.corncrake.net.


Aufgestellt ... Infotafel bei der Kleinen Wildnis in Klaffer a. Hochficht

 

Aufgestellt wurde im Mai 2006 die Infotafel bei der Kleinen Wildnis in Klaffer. Danke für die tolle Unterstützung durch viele Klaffegger.


Tag der offenen Mühle & Eröffnung Naturschutzgebiet Torf-Au

 

Am Tag der offenen Mühle am 7. Mai 2006 besuchten ca. 50 Menschen aus der Region die renovierte Berdetschläger Mühle (mit Schaumahlen) und das Naturschutzgebiet Torf-Au.



Die önj betreut wertvolle Natur - Auszeichnung

 

Eine Auszeichung für vorbildliche Lebensraumverbesserung erhielt die önj Haslach von der Rohrbacher Jägerschaft beim Bezirksjägertag. Landesjägermeister Hans Reisetbauer überreichte diese nur selten verliehene Auszeichung. Aktuell sind es 57 Hektar ökologisch wertvolle Grundstücke, welche die önj betreut. Konzentration auf die Gemeinsamkeiten sowie Offenheit und Toleranz bringen uns gegenseitig näher und bilden Vertrauen für gemeinsame Naturschutzstrategien.




OÖ Landespreis für Umwelt und Natur

 

Zum 13. mal erhielt die önj Haslach - Natur ohne Grenzen den OÖ Landespreis für Umwelt und Natur. Diesmal für das Projekt "Öko-Inseln - heimische Paradiese". Seit mehr als 20 Jahren erwirbt die önj Haslach ökologische Schlüssellebensräume in der Region Böhmerwald/Mühlviertel und stellt deren extensive Bewirtschaftung sicher, die vielen seltenen Tieren und Pflanzen ein Überleben ermöglicht. Die Naturschutzgebiete Orchideenwiese, Stadl-Au und Torf-Au sind dabei besonders hervorzuheben. Besonderer Dank gilt hier den vielen Förderern der önj Haslach sowie der Naturschutzabteilung des Landes OÖ.



Kleiber - Vogel des Jahres 2006

 

Der Kleiber wurde zum „Vogel des Jahres 2006” gekürt. Damit folgt dem Uhu als größter Eule Europas in diesem Jahr ein kleiner Singvogel, der in Mitteleuropa weit verbreitet ist. Die Wahl des Kleibers ist ein Plädoyer für den Schutz von Buchen- und Eichenwäldern. Er steht stellvertretend für einen Lebensraum in Mitteleuropa, der ebenso unverzichtbar für viele andere Vögel wie Spechte, Meisen oder Greifvögel ist.

Der Kleiber ist die Stimme unserer Wälder und hat zudem eine interessante Biologie. Die Männchen hört man von Ende Dezember bis ins Frühjahr mit der lauten Pfeifstrophe „wi wi wi“ weithin rufen. Als einziger Vogel kann der Kleiber (Sitta europaea) den Baumstamm kopfüber hinunterlaufen. Der Name beschreibt die „handwerkliche“ Fähigkeit des Vogels, den Eingang der Bruthöhle durch „Kleibern“ (Kleben) von Lehmkügelchen auf die eigene Körpergröße zu verkleinern. Mit 12 bis 15 Zentimetern ist der Kleiber etwa so groß wie eine Kohlmeise. Typisch sind die kompakte Gestalt, der relativ große Kopf, das blaugraue Obergefieder sowie der schwarze Augenstreif von den Schultern bis zum langen spitzen Schnabel.
Foto: NABU/M.Delpho



"Fred Klapper" - ein Storchenbuch
von Wolfgang Zöhrer und önj Haslach

zu bestellen zum Preis von 14 EUR + Porto unter oenj.haslach@utanet.at und 07289-71493


30 - 20 - 10 ... wie wir die Natur ins Spiel bringen
30 Jahre önj Haslach, 20 Jahre Öko-Inseln, 10 Jahre Weissstorch in Haslach

Fest mit Buchpräsentation
Fr, 4. November 2005, 20 Uhr, TUK Haslach (Vonwillergelände) - Streiflichter

Gottfried Schindlbauer, Leiter der Naturschutzabteilung
Fritz Witzany, Agrarbezirksbehörde
Karl Ploberger, Moderator
Josef Ratzenböck, Altlandeshauptmann
im Gespräch

 
   
Dalibor Strasky, Naturschutz Südböhmen
Vaclav Polak, Naturschutz Südböhmen
Karl Ploberger, Moderator
Vlasta Kroupova, Naturschutz Südböhmen
nachbarschaftliche Partner der ersten Stunde
 
   

Josef Ratzenböck, Altlandeshauptmann
Fritz Andexlinger, Unternehmer+Förderer
Wolfgang Zöhrer, Künstler
bei der Signierung eines Storchenbuches

 
   
Das aktive Team der önj Haslach

Habichtskauz - Nistkästen und Jungvögel

 

Im Herbst 2005 wurden weitere Nistkästen für den Habichtskauz im Böhmerwald, entlang des südböhmischen Grenze, montiert. Dank gilt hier dem Stift Schlägl, dem Land OÖ und vielen anderen Unterstützern und Helfern.

Auf südböhmischer Seite wurden heuer im Nationalpark Sumava/Böhmerwald neun weitere Jungvögel freigelassen.

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Böhmischer Enzian - 2005 ein außergewöhnlich gutes Jahr

2005 war ein sehr gutes Enzianjahr.

Praktisch auf allen bekannten Enzianwiesen blühten so viele Enziane wie selten zuvor.

Auch neue Standorte im Waldviertel konnten aufgespürt werden und die Nachzuchtversuche verlaufen erfolgversprechend.

Trotz einiger Rückschläge - wie unpassender Bewirtschaftung auf einigen Wuchsorten - ist derzeit ein eindeutiger Erfolgstrend erkennbar.

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Ein junger Weissstorch in Haslach

Im Jahr 2005 wurde im Haslacher Storchenhorst ein Weissstorch flügge. Ein zweiter Jungstorch wurde aus dem Nest geworfen. Die nasskalte Witterung war heuer nicht allzu günstig.


Albinoschwalbe & junger Wachtelkönig im Sommer 2005

Groß war die Überraschung, als beim diesjährigen Schwalbenzählen rund um Haslach a. d. Mühl in einem Nest eine Albinoschwalbe entdeckt wurde. Eine weiße Schwalbe wurde im Zuge der Schwalbenbestandserhebungen der önj Haslach seit 1982 noch nie registriert.

...

In Hörleinsödt wurde heuer leider eine Nest des seltenen Wachtelkönigs ausgemäht. Vorerst überlebte ein Jungvogel und kam als Pflegling nach Haslach. Nach anfänglichen Erfolgen verendete der seltene Wiesenbrüter aber nach einigen Wochen.


Adalbert Stifter und die Natur des Böhmerwaldes
Naturkundliche Wanderungen im Böhmerwald

weitere Termine auf Anfrage

Adalbert Stifter und die Natur des Böhmerwaldes
Beitrag zum internationalen Stifterjahr 2005

Naturkundliche Wanderungen im Böhmerwald

in den Monaten
Mai, Juni, Juli, August, September

im Gebiet
+ Plöckenstein/Plechy - Plöckensteiner See/Plesne jezero
+ Schöneben - Glöcklberg/Z.Zvonkova - Sonnenwald
+ St.Oswald- Markschlag/Hranicna - Schwarzenberger Schwemmkanal
+ Wittinghausen/Vitkuv kamen - St.Thoma/Sv.Tomas
+ St.Stefan a. Walde

Weitere Termine werden auf dieser Seite bzw. unter www.stifter2005.at bekanntgegeben sowie nach Vereinbarung (für Gruppen) durchgeführt.

Kontakt und Information:
önj Haslach - Natur ohne Grenzen
A-4170 Haslach a. d. Mühl
www.boehmerwaldnatur.at.tt
oenj.haslach@utanet.at

in Kooperation mit Nationalpark & Landschaftsschutzgebiet Sumava/Böhmerwald

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Stifters literarisches Schaffen wurde in all seinen Werken von der Natur des Böhmerwaldes beeinflusst. In den 200 Jahren nach Stifters Geburt hat der Böhmerwald in den 3 Ländern eine unterschiedliche Entwicklung genommen.
Auf südböhmischer Seite sind Wälder und Landschaften erhalten geblieben, die sich in ihrer Ursprünglichkeit in Stifters Texten wiederspiegeln.

Das Gebiet im Bereich des Plöckensteiner Sees ist zusammen mit dem Plöckenstein und dem Stifterdenkmal Teil der Kernzone des Nationalparks Sumava/Böhmerwald. Die Ruine Wittinghausen mit Sv.Tomas/St.Thoma liegt im Landschaftsschutzgebiet Sumava/Böhmerwald.
Standen zu Stifters Lebzeiten die großen Tiere des Böhmerwaldes – wie z. B. Luchs, Braunbär und Wolf – unmittelbar vor der Ausrottung, so können wir heute 200 Jahre später von der Rückkehr einer Reihe von seltenen Tieren sprechen.

Elch und Biber – zu Stifters Zeiten bereits ausgerottet – werten den Böhmerwald heute als vielfältigen Lebensraum weiter auf.

Stifters Wege nach Oberösterreich führten durch unterschiedliche Teile des Böhmerwaldes. Die Flora, wie im „Heidedorf“ und in den „Feldblumen“ beschrieben, ist dort und da noch zu entdecken.

Unser Zugang zum Stifterjahr 2005 soll ein behutsamer, langsamer, nachhaltiger sein. Die Werke Stifters, wie auch die Natur des Böhmerwaldes eröffnen sich nicht der flüchtigen Aufmerksamkeit. Dem oberflächlichen Betrachter bleiben der wahre Sinn und die wahre Schönheit verborgen.

Die Landschaft Adalbert Stifters kann nicht in wenigen Stunden mit dem Auto erfahren werden - sie muss ergangen, erwandert, mit allen Sinnen erlebt werden.


Uhu - Vogel des Jahres 2005

Die fast ausgerottete größte Eule Europas ist in ihre Lebensräume zurückgekehrt.



Der Uhu wurde zum Vogel des Jahres 2005 gekürt. Mit dem Uhu wurde ein Vogel ausgewählt, der wie kaum eine andere Art für einen der ganz großen Erfolge in Sachen Arten- und Lebensraumschutz steht. Die einstmals hierzulande fast ausgerottete größte europäische Eule kommt dank gezielter Artenhilfsprogramme heute wieder vor. Trotz der vielerorts stabilen Bestände ist die Population dieses nachtaktiven Greifvogels allerdings regional rückläufig, ohne dass die Ursachen hierfür bekannt sind. Auch wenn sich das Blatt insgesamt gewendet hat, ist der Uhu bis heute besonders schutzbedürftig.

Nach dem Wanderfalken, dem erstmalig 1971 gewählten Vogel des Jahres, fällt die Wahl zum zweiten Mal auf eine Art aus der empfindlichen wie einzigartigen Felsenlandschaft. Mit der Wahl des Uhus wollen wir auf die Schutzbedürftigkeit des gesamten Felsenlebensraumes und seiner mitunter kaum bekannten Bewohner aufmerksam machen. Der massige Körper, sein großer Kopf und die bis zu 1,80 Meter Flügelspannweite machen den Uhu zum unverwechselbaren „König der Nacht“. Trotz seiner imposanten Größe sorgt sein hell- und dunkelbraun gemustertes Federkleid im Wald für eine perfekte Tarnung. Obwohl die meisten Menschen die große Eule aufgrund ihrer gut getarnten, nächtlichen Lebensweise selten zu Gesicht bekommen, ist ihnen der auffällige Balzruf aus zahlreichen Erzählungen bekannt. Der weittragende „Buhoo-Ruf“ hat ihr den deutschen Namen Uhu wie auch die wissenschaftliche Bezeichnung Bubo bubo eingebracht.

Der europäische Uhu brütet überwiegend in Felsen und Steinbrüchen. Sein Brutareal reicht von Südwesteuropa und Nordafrika über den europäischen Kontinent ostwärts bis nach Sibirien, Südindien und Südchina. Heute zählen die Verluste durch Stromschlag an ungesicherten Mittelspannungsmasten, Störungen an den Brutplätzen und der Verlust von Lebensräumen in Steinbrüchen zu den wichtigsten Gefährdungen. Trotz des Gegenwindes mancherorts ist die Erfolgsgeschichte Uhu für Naturschutzorganisationen ein großer Ansporn, sich weiter mit Ausdauer und Engagement für den Schutz bedrohter Arten und Lebensräume einzusetzen.

So auch die önj Haslalch - Natur ohne Grenzen. Wir beteiligen uns seit vielen Jahren an den Uhubestandserhebungen und Uhuschutzmaßnahmen. Sollten Sie auf einen Uhu aufmerksam werden, bitten wir um Ihren Hinweis unter oenj.haslach@utanet.at. Danke!



Quelle: www.nabu.de


Nachhaltige Entwicklung der Grenzregion Oberösterreich - Südböhmen

Exkursion und Fachtagung,
4. u. 5. Oktober 2004, Böhmerwald

Programm ... hier


Weissstorch in Haslach a. d. Mühl

3 Jungstörche wurden heuer im Haslacher Horst flügge. Eigentlich sind 4 junge Störche geschlüpft, einer wurde aber aus dem Nest geworfen und befindet sich nun im Biologiezentrum des OÖ Landesmuseums. Von den 3 flüggen Jungstörchen landete einer bei seinen ersten Flugversuchen im Eingangsbereich des Technologiezentrums ... da war die Gelegenheit günstig in zu beringen. Er trägt die Nr. 3502

 


 

Kurzbericht

Natur bewegt Nachbarn
Beitrag zum oberösterreichweiten Natur-bewegt-Tag am Samstag, 3. Juli 2004

Die einmalige Landschaft des Böhmerwaldes war Schauplatz dieser Veranstaltung – einer Kooperation von „önj Haslach – Natur ohne Grenzen“ und „Nationalpark Sumava/Böhmerwald“. Bei einer Wanderung durch die wertvolle Landschaft diesseits und jenseits der Grenze wurde den Besuchern ein Eindruck vermittelt von der Einzigartigkeit dieses Naturraumes und ein Gefühl für die Natur im größten zusammenhängenden Waldgebiet Mitteleuropas. Nationalpark, Landschaftsschutzgebiet und Natura2000-Gebiet Sumava/Böhmerwald wurden vorgestellt, Beispiele gezeigt und erläutert, Besonderheiten erklärt. Dies erfolgte durch tschechische und österreichische Naturschutzfachleute, die die Wanderung begleiteten. Ein Informationsstand direkt an der Grenze informierte den ganzen Tag über die Natur des Böhmerwaldes.

Spannende Diskussionen und Rückmeldungen waren uns eine Freude! :-)

 



Der neue önj-Storchenfolder ist da!


Der Zaunkönig
Vogel des Jahres 2004

Zaunköniggesang anhören

Mit dem Zaunkönig wurde eine der kleinsten heimischen Arten zum Vogel des Jahres 2004 gewählt. Als bekannter Sympathieträger soll er stellvertretend für viele andere Tiere des Siedlungsraumes für naturnahe Gärten, Parks und Grünflächen werben. Zwar ist der Zaunkönig derzeit nicht in seinem Bestand gefährdet, doch steht der muntere Vogel für ein ganzes Gefolge von Tieren und Pflanzen, die auf eine intakte natürliche Umgebung angewiesen sind. Mit der Kür des Zaunkönigs verbinden wir den Aufruf zur Entwicklung strukturreicher Grünflächen mit dichtem Unterholz sowie den Appell zum Erhalt naturnaher Bachauen. Jeder, der den Zaunkönig schützen will, sollte sich für mehr Wildnis und Natur in unseren Gärten und Parks einsetzen. Sterile Innenstädte bieten dem Zaunkönig genauso wenig Platz wie strukturarme Wirtschaftswälder ohne Unterholz. Der Zaunkönig ist ein vorwitziges Kerlchen und gilt, wenn er sich aus seinem Unterholz einmal hervorwagt und sich lautstark "zu Wort" meldet, als Symbol für eine natürliche, vielfältige Umwelt. Der Zaunkönig ist ein "Vogel von Welt", dessen Brutgebiet von Nordamerika über die Beringstraße westwärts weite Teile Asiens, Europas und Nordafrikas umfasst. In Mitteleuropa ist der Zaunkönig das ganze Jahr über anzutreffen und zieht sich als Insektenfresser im Winter lediglich aus den höheren Gebirgslagen in mildere Gefilde zurück. Auch wenn der Zaunkönig nicht zu den gefährdeten Arten zählt, so leistet der Einsatz für ein Reich nach seinem Geschmack mit heimischen Gewächsen, unordentlichen Ecken und natürlichen Strukturen doch einen großen Beitrag für die Natur.





Habichtskauz
Sommer, Herbst 2003

Heuer konnten im Böhmerwald insgesamt 9 junge Habichtskäuze freigelassen werden. Davon sechs auf tschechischer Seite (Nationalpark Sumava/Böhmerwald) und drei auf bayerischer Seite (Nationalpark Bayerischer Wald). Die tschechischen Käuze wurden alle mit Sendern versehen und können so radiotelemetrisch beobachtet werden.
Auf österreichischer Seite konnten auch heuer leider wieder keine Habichtskäuze freigelassen werden.


Sommer  -  Zeit der Schmetterlinge

Linktipp:

http://www.schmetterling-raupe.de

 

Taubenschwänzchen und Großer Perlmutterfalter 

Foto: J. Springer, Juli 2003

Zwergbläuling

Foto: W. Fenz, Juli 2003


Ein Frühlingsblick auf die önj-Wässerwiese
Mai 2003


Die ersten Frühlingsboten sind da ...
März 2003

Frühlingsknotenblume oder
Großes Schneeglöckchen
teilweise geschützt!
Leberblümchen Kleines Schneeglöckchen
vollkommen geschützt!
   
Fotos: Thomas Engleder

aktueller önj-Haslach-Newsletter


Gemeinsame Spurensuche ...
Jänner 2003


Dipl.-Biol. Manfred Wölfl und Mag. Thomas Engleder
auf Spurensuche im Bayerischen Wald


Tschechien, Bayern und Österreich arbeiten auf dem Gebiet der Luchsforschung in der 3-Länder-Region intensiv zusammen (Scientific Lynx Working Group Bohemia.Bavaria.Austria - Lynx B.B.A.). Genauso wie für die Luchse keine Staatsgrenzen existieren, versuchen wir über alle Grenzen hinweg gemeinsame Grundlagen für den Umgang mit der geheimnisvollen Waldkatze zu erarbeiten. Da die Böhmerwald-Luchse wiederum Teil eines grossräumig vernetzten Bestandes sind, der bis zu den autochtonen Beständen in der Slowakei reicht, wird auch hier eine Zusammenarbeit angestrebt. Diese Vision läuft unter dem Namen CELTIC (Conservation of the Eurasian Lynx - Management and International Cooperation).


Ausgezeichnet...
mit dem Umweltpreis des Landes OÖ 2002 durch den Landeshauptmann wurde das önj-Haslach-Projekt "Artenschutz unter dem Wasserspiegel". Bei diesem Projekt geht es um die Zucht der heimischen Bachforelle als wichtiger Bestandteil zur Sicherung der Bestände der Flußperlmuschel an der Großen Mühl in der Torf-Au. FLUP


Ausgezeichnet...
mit dem Bundes-Ehrenzeichen 2002 durch den Bundeskanzler wurde Karl Zimmerhackl - für sein Engagement in der önj Haslach und die vielen national und international anerkannten Naturschutz-Projekte.


Waldschafe auf der Welser Landwirtschaftsmesse
September 2002


Landeshauptmann Pühringer mit seinem neuen Waldschaf-Tweed-Sakko,
Frau Raffezeder und Herr Kjäer ebenfalls mit Waldschaf-Tweed Kleidungsstücken

Im Rahmen einer Sonderschau "Gefährdete Nutztierrassen in Österreich" waren auch die Waldschafe auf der Welser Messe zu sehen. Im Rahmen dieser Sonderschau wurde dem Landeshauptmann von Oberösterreich ein maßgeschneidertes Sakko aus Waldschaf-Tweed übergeben, das aus einer Zusammenarbeit zwischen der Innung des Bekleidungsgewerbes Oberösterreich, der önj Haslach und der ArGe Waldschaf entstand und zeigen soll, welch hohe Qualität Nischenprodukte aus der Landwirtschaft, verarbeitet von qualifizierten heimischen Gewerbebetrieben, haben können.
www.waldschaf.at, Textilwerkstatt Haslach, Mühlviertler Tweed


JUNGE HABICHTSKÄUZE FÜR DEN BÖHMERWALD
August 2002

 



Böhmerwald/Haslach: Im angrenzenden südböhmischen Nationalpark Sumava/Böhmerwald wurden kürzlich 5 junge Habichtskäuze freigelassen. Damit wird die bereits 1975 begonnene Wiedereinbürgerung von Habichtskäuzen in der 3-Länder-Region Böhmerwald auch heuer weiter fortgesetzt. Ziel dieses internationalen Langzeit-Projektes ist der Wiederaufbau einer überlebensfähigen Habichtskauz-Population in der Region Böhmerwald. Wiederansiedlungsprojekte in Bayern, Tschechien und Österreich arbeiten an diesem gemeinsamen Ziel. Bereits seit über 80 Jahren gilt diese zweitgrößte heimische Eule in unseren Wäldern als ausgestorben. In Bayern und Südböhmen, wo diese Projekte schon viele Jahre laufen, konnten auch schon erste Erfolge verzeichnet werden. Dort wurden bereits Freilandbruten wiedereingebürgerter Habichtskäuze festgestellt. In Österreich können heuer keine Habichtskäuze freigelassen werden. Zum einen liegt es daran, dass in der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee dieses Jahr lediglich ein junger Kauz geschlüpft ist. Zum anderen wirkt sich die zögerliche Haltung eines beteiligten Finanzpartners negativ aus. Derzeit hoffen die Mitarbeiter der önj Haslach und viele Naturfreunde im Bezirk, dass der eine oder andere "böhmische" Habichtskauz den Flug über den Plöckenstein wagt und sich in Österreich niederläßt. Der elegante Mäusejäger soll wieder fixer Bestandteil der Böhmerwald-Fauna werden. Dafür sind aber Habichtskauz-Freilassungen auch im österreichischen Böhmerwald-Teil besonders wichtig. Für weitere Informationen und Auskünfte zum Habichtskauz: Mag. Thomas Engleder, Tel. 07289-73038


Ehrenzeichen Verdienste für die OÖ. Jugend
wurde am 9.4.2002 an Herrn Karl Zimmerhackl - önj Haslach verliehen.

Eine der wohl beeindruckendsten und erfolgreichsten Persönlichkeiten auf dem Gebiet des ehrenamtlichen Naturschutzes und der Umwelterziehung in ganz Österreich - und darüber hinaus - ist der Gründer und Leiter der Österreichischen Naturschutzjugend Haslach - Herr (Konsulent für Umweltfragen ) HOL KARL ZIMMERHACKL. Karl Zimmerhackl zählt zweifellos zu den Pionieren jedweder Umwelt- und Naturschutzarbeit in Oberösterreich. Seit nun bereits 28 Jahren engagiert er sich mit der vollen Kraft und Überzeugung seines Herzens im Rahmen der Österreichischen Naturschutzjugend und kann mit Freude und Stolz auf großartige Ergebnisse und Erfolge Rückschau halten. Die Erfolgsgeschichte von Karl Zimmerhackl beginnt bereits 1973. Damals zog er als junger Biologielehrer mit seinen Hauptschülern aus, um Natur zu erleben, zu verstehen, zu bewahren. Den Hecken, den Schwalben, den Teichen und Tümpeln galt ihr Interesse. Mit der Gründung der önj-Gruppe Haslach im Jahre 1974 begannen bereits die ersten umfangreichen Naturschutzarbeiten mit Jugendlichen. Begonnen wurde damals mit Schutzaktionen für Amphibien, Vögel und Insekten, Gewässersäuberungen und auch Lagerfahrten, Exkursionen, ersten Fotoausstellungen und Artikeln in der Lokalpresse . Bald wurden alte Teiche und Tümpel revitalisiert, zwei Dutzend Folientümpel angelegt und Hecken gepflanzt. Aufgrund der Enge der konventionellen Unterrichtsarbeit mit 50-Minuten-Einheiten, in der es zwar möglich ist die Schüler mit schönsten Bildern und besten Erklärungen zu begeistern, entwickelte sich die heute vielbeachtete und hoch geschätzte Symbiose zwischen Schule und außerschulischer Jugenderziehung. So sind bis heute viele Projekte über eine von Schülern ausgewählte Fragestellung eng mit der Unterrichtsarbeit in der Schule verbunden. In den vielen erfolgreichen Arbeiten der ersten Jahre konnte Karl Zimmerhackl umfangreiche Erfahrungen in der Organisation und Durchführung von Projekten sammeln und durch seine hervorragenden Führungs- und Managementqualtiäten es ist ihm im Laufe der Jahre gelungen, viele Menschen für diese Arbeit zu begeistern und ein professionelles und engagiertes Team von Mitarbeitern zu gewinnen. Die breite Palette an Fähigkeiten trägt und prägt heute die erfolgreiche Arbeit der Österreichischen Naturschutzjugend Haslach. Jeder Mitarbeiter hat seinen Platz im Team und bringt seine persönlichen Fähigkeiten ein: Lehrer, Wirtschaftsfachmann und pensionierter Hobbyhistoriker ebenso wie Landschaftsökologen, Biologen, Buchbinder und Tischler. Aus der Verbundenheit mit der Natur, der Landschaft und der Region beschäftigen sich die Mitarbeiter der önj Haslach bereits seit 1983 mit dem Ankauf von Grundstücken, um bedrohte Lebensräume zu schützen und die struktur- und artenreiche Landschaft in ihrer Vielfältigkeit zu sichern. Heute kann die önj - Haslach auch als Naturschutzorganisation mit ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeitern eine in Österreich wohl einmalige und stolze Bilanz ziehen. In Zusammenarbeit vor allem mit der Naturschutzabteilung der oö. Landesregierung aber auch durch die hervorragenden Kontakte mit der bäuerlichen Bevölkerung konnte Karl Zimmerhackl mit seinem Team insgesamt etwa 50 Hektar Ökologische Inseln in der Mühlviertler Kulturlandschaft retten. In diesen Naturschutzgebieten erwuchsen zahlreiche neue Projekte wie die Rettung gefährdeter Haustierrassen als Genreserve, Produktvermarktungsprogramme (Fleisch, Milch, Wolle) für Gastronomie und Privatverbraucher, Beweidungsprojekte, die Renovierung einer alten Bauernmühle in der Torf-Au und viele viele andere. Heute funktioniert die önj-Haslach als erfahrenes und professionelles Team mit immer ausreichender interner Kommunikation und regelmäßiger, prozessbegleitender Reflexion. Und doch hat das Räderwerk einen Motor, ein Zentrum. Impulsgeber, nicht Chef; Förderer nicht Forderer; Kontinuität und Charisma von Anfang an: Karl Zimmerhackl hat ihn, den langen Atem, der in einer tiefen Naturverbundenheit wurzelt und die wesentlichen Themen erspürt, lange bevor sie "in Mode kommen". Es sind gar nicht so sehr die absoluten Dimensionen, es ist der zurückgelegte Weg, der einen staunen macht: vom Nistkastenbauen zu OECD-Projekten und Conservation Awards.


März 2002
Der Böhmische Enzian - ein Situationsbericht 2001/2002 ...
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Jänner 2002
Der Luchs im Böhmerwald/Mühlviertel - ein Situationsbericht 2001 ...
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4. Dez. 2001
Habichtskauz Artus erschossen! ...
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Ehrenzeichen: "Verdienste um die OÖ Jugend" für Ludwig Fliesser



Ludwig Fliesser hat sich kurz nach der Gründung der önj-Haslach 1974, vor 26 Jahren an der Organisation und dem Aufbau der Gruppe aktiv beteiligt. Er hat schon als Jugendlicher die Zeichen der Zeit erkannt und gehandelt. Seine Qualitäten entwickelte Ludwig Fliesser beim Planen und Durchführen von Exkursionen zu ökologisch interessanten Zielen innerhalb Europas. So besuchte das önj-Team unter seiner Leitung das Nestosgebiet in Nordostgriechenland, die Teich- und Auenlandschaft in der Oberlausitz in Ostdeutschland und im August 2000 besuchte er mit seiner Jugendgruppe den Nationalpark Hardanger-Vidda in Norwegen. Unter seiner Mithilfe gelang noch vor dem Fall des Eisernen Vorhanges ein Brückenschlag zur Ökologiebewegung in Budweis. Diese Kontaktbesuche im Juni und September 1989 waren damals erstmalig in der Beziehung zwischen Ost und West. Seit Jahren leistet Ludwig Fliesser in der Betreuung der önj Jugendgruppe Umweltbildung der besonderen Art. In der etwas anderen Festschift zu 25 Jahre önj-Haslach schreibt sein Freund Norbert Mandl dazu: "Wenn Ludwig und ich mit den Jugendlichen durch den Böhmerwald streichen, brauchen wir keinen Luxus. Wir nützen die ruhige Landschaft und die Schönheit des Böhmerwaldes als Heilmittel zur Stärkung von Gesundheit und Lebenskraft". Ludwig Fliesser ist es gelungen die Werte unserer Heimatlandschaft den jungen Menschen zu vermitteln. Sehen, Verstehen, Erleben und Handeln bilden den ökologischen Faden seiner Jugendbildungsarbeit. Es ist ihm gelungen seine Jugendgruppe durch die "schwierigen Jahre zu begleiten und in das Team der önj Haslach zu integrieren. Diese Leistung, die viel Dank und Anerkennung verdient, ehrte das Land Oberösterreich am 5. 4. 2001 mit der Verleihung des Ehrenzeichens VERDIENSTE UM DIE Oö. JUGEND.



Ich der LUCHS - geheimnisvolle WALDKATZE
eine 17seitige Broschüre der önj Haslach informiert über den Luchs

erhältlich bei der önj haslach zum Preis von ÖS 20,-- + Versand


NEMAS
N
atur erfahren mit allen Sinnen

Nähere Informationen, Programm und Anmeldung:

NEMAS - Die Naturwerkstatt der önj Haslach
Ludwig Fliesser
Sternwaldstraße 14
A- 4170 Haslach
Tel. 07289/72361 oder 0650/7610021
e-mail: nemas@utanet.at
 


Der Habichtskauz, in Österreich seit Jahrzehnten nicht mehr heimisch, soll im Böhmerwald wieder eine Heimat finden.

Im Rahmen eines Projekts des WWF (World Wide Fund for Nature) werden die Tiere derzeit in der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee im Marchfeld nachgezüchtet. Geplant ist, die ersten beiden Käuze im Mai freizulassen. Das Vorkommen des Habichtskauzes in Österreich ist nach Angaben des WWF bis ins Jahr 1925 dokumentiert. Derzeit streifen die 60 Zentimeter großen Vögel nur vereinzelt über die Landesgrenzen. Man findet sie im Mühlviertel, in Kärnten und in der Steiermark. Beim WWF hofft man, dass nach der Balz im Spätwinter die ersten beiden jungen Habichtskäuze im Böhmerwald im nordwestlichen Oberösterreich freigelassen werden können. Finanziell unterstützt wird das Projekt von den Lotterien und der oberösterreichischen Landesregierung, welche die Hälfte der Kosten für zwei Jahre übernommen hat. Projekte dieser Art werden in Deutschland und Tschechien seit Jahren erfolgreich durchgeführt. Habichtskäuze werden in den Nationalparks Bayerischer Wald und Sumava seit 1995 freigelassen.
(Quelle: SN vom 11.1.01)

Auch die önj Haslach engagiert sich seit Jahren für den Habichtskauz im Böhmerwald und installierte Nistkästen und dokumentiert die Beobachtungen.

Habichtskauz, Wiederansiedlungsprojekt
Land OÖ - Habichtskauz

 


Am 29. Oktober 2000 wurde in Zwettl/Rodl ein Jung-Luchs erschossen!
OÖN-Bericht * önj-Luchs-Info


Die önj Haslach hat zum 5. mal den "Henry Ford European Conservation Award" gewonnen!!!
Diesmal für das Projekt "Torf-Au - Berdetschläger Bauernmühle".
Verleihung: am 13. Dezember 2000, am Himmel in Wien um 18.00 Uhr


UNIVERSUM BÖHMERWALD - Sendetermin: Do, 9. November 2000, 20.15 Uhr, ORF 2 (der Termin wurde geändert!)


UNIVERSUM-Zeitschrift:
In der Juni-Ausgabe der UNIVERSUM-Zeitschrift gibt es einen Bericht über den Böhmerwald.


Neues Weißstorch-Paar in Vorderanger!


Der Böhmerwald im Fernsehen!
Heimat Böhmerwald - Sendetermin: Fr, 17. März 2000, 21.20 Uhr, ORF 2


Die önj Haslach hat wieder einen Preis gewonnen!
Überreichung des Preises P.U.L.S. (Praxis.Umwelt.Leben.Sommer) am Do, 21. Oktober 1999 auf der Himmelwiese in Wien durch den Umweltminister!


Die etwas andere Festschrift "25 Jahre önj Haslach" ist als Lesebuch bei der önj Haslach um ATS 80,-- erhältlich und wird gerne zugesandt.


Dreharbeiten zu zwei Dokumentationen des ORF über den Böhmerwald laufen.
Ein Beitrag der Sendereihe "Heimat" wird Anfang des Jahres 2000 gesendet ein "Universum Böhmerwald" Ende des Jahres 2000.


Das Mühlrad der Berdetschläger Bauernmühle dreht sich wieder - wir haben bereits Korn gemahlen!


Elche im Mühlviertel!


Luchs- und Wolf-Info unter Sonstiges


Böhmerwald - Landschaft des Jahres 1999/2000


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